Gruß vom 60plus Team

Liebe „60 Plusser“,

Immer noch keine Veranstaltungen, Treffen und Begegnungen – doch ein kleiner Gruß soll euch auf diese Weise erreichen:

Unser Team hat sich – zum ersten Mal – zu einer digitalen Besprechung an Laptops und Handys getroffen. Nicht bei allen, aber doch bei den meisten hat es funktioniert  und so konnten wir uns austauschen und es entstand die Idee, euch auf diese Weise zu grüßen.

Es fällt uns zunehmend schwerer, mit der Corona-Situation umzugehen, weil so viele Fragen offen sind: Wie lange geht das noch und wie ist das mit dem Impfen und den Masken und den Tests …?  Doch auch hier gilt: Wenn wir an der Situation nichts ändern können, dann liegt es doch ganz in unserer Hand, wie wir darauf reagieren. Wir wollen euch ermutigen zu Geduld und Zuversicht und euch bitten, auch das zu sehen, was alles an Hilfreichem geschieht und die Angebote dazu wahrzunehmen:

- Bei der Suche nach Impfterminen Hilfe anzunehmen (siehe die Angebote hier im Blättle)

- Einkaufshilfen in Anspruch nehmen.

- Sich mit technischen Hilfen vertraut machen oder zeigen lassen, wie´s geht.

- Einen Besuch im Pflegeheim machen (man kann sich an bestimmten Tagen dazu testen zu lassen - tut nicht weh! - Termine erfragen Tel. 66929-100)

- Kontakte per Telefon pflegen oder mal wieder einen Brief schreiben.

- Freie Zeit oder auch Geld, das man gerade nicht ausgeben kann, denen schenken, die es dringend brauchen.

- Den Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, die oft in der Kritik stehen, einen ermutigenden Gruß zukommen lassen und ihnen Vertrauen entgegenbringen und für sie beten.

Und dem Motto für dieses Jahr folgen und es in die Tat umsetzen: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater im Himmel barmherzig ist“. Nichts und niemand – und erst recht kein kleiner Virus kann uns daran hindern. Vielleicht sind barmherziges Denken und Tun das Wichtigste, was wir in dieser Situation machen können.

Dazu noch eine kleine Geschichte:

Es war einmal ein Bauer, der mit seiner Unzufriedenheit unzufrieden war. Um Abhilfe zu schaffen, füllte er jeden Morgen eine Handvoll Erbsen in seine linke Hosentasche. Und immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebte, was ihm Freude bereitete und ihn für einen Moment glücklich machte, nahm er nun eine Erbse aus der linken Hosentasche und steckte sie in die rechte.

Bald schärfte sich sein Blick für das Glück. Von Tag zu Tag entdeckte er mehr Gründe dafür, die Erbsen von der linken in die rechte Hosentasche wandern zu lassen: die frische Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst, das Lachen der Kinder, das nette Gespräch mit seinem Nachbarn – bei jeder dieser Freuden ließ er eine Erbse in die rechte Tasche gleiten.

Lange Zeit war er unglücklich über sein Dasein gewesen und hatte dem Glück im Alltag keine Beachtung geschenkt. Doch nun nahm er jeden Abend, bevor er zu Bett ging, die Erbsen aus seiner rechten Hosentasche in die Hand. Und ihm war klar: In jeder steckt ein Glücksmoment. Selbst wenn er nur eine einzige Erbse in seiner Hosentasche fand, wusste er: Auch diese stand für einen Augenblick des Glücks.

Welche Begegnung oder welcher Moment hat heute gut getan? Man kann Glückserbsen sammeln und damit ein Erbsenzähler der anderen Art werden.

                                                                       Euer 60 plus-Team