Berichte aus den Gruppen

Kinderferienprogramm 2015: Flughafenführung am 17.08.2015 von der Evangelischen Kirche Weil im Schönbuch organisiert

Um 12:45 Uhr trafen wir uns an der Bushaltestelle Troppel. Durch die Bahnbaustelle nutzten wir den SEV-Bus nach Böblingen, dann 2 mal die S-Bahn und waren dann mitten im Fliughafen Stuttgart.


Um 14:30 Uhr trafen wir uns mit Herr Dizinger. Mit dabei war Herr Schwarz vom Schönbuch Echo.  Nicht nur nah bei den Flugzeugen, sondern auch in manchen Sicherheitsbereiche durften wir reingehen, was sonst nicht möglich ist. Aber der Reihe nach.

Als erstes sahen wir einen Film an, wie alles auf dem Flughafen Stuttgart abläuft. Danach mussten wir unsere Taschen und Gepäck abgeben in einem Raum, den Herr Dizinger abgeschlossen hat, da Handgepäck bei Führungen in den Sicherheitsbereichen nicht erlaubt ist.

Jetzt beginnt die richtige Führung.  Uns wurde dann im Abflugbereich zuerst gezeigt, wie ein Koffer durchleuchtet wird, bevor das Gepäck aufgegeben wird. Danach wurden uns die Schalter erklärt, wo die Airlines sind, man das Gepäck wiegen läßt und aufgibt, und wo man die Bordkarte erhält. Anschließend durften wir selber sind wir durch die Kontrolle gehen, wobei wir unsere Wertsachen ablegen mussten und selber auch gescannt wurden. Ein vergessener Schlüsselbund in der Hosentasche – schon bekommt man eine Ganzkörperuntersuchung…


Danach sind wir in der Wartehalle gewesen, bevor man auf das Rollfeld zum Flugzeug gefahren wird. Herr Dizinger hat uns einen Bus bestellt, mit dem wir auf das Vorfeld gefahren wurden. Wir sind an der Feuerwehr vorbei gefahren und sahen aus der Nähe bei den  Flugzeuge verschiedener Airlines, sowie bei den Privatjets der Flugschule und den Geschäftsflugzeugen. Auf dem Vorfeld sahen wir Gepäckfahrzeuge, Stromagregatfahrzeug, Tankfahrzeug, Frischwassser- und Entlerungsfahrzeug, Lotsenfahrzeug, Cateringfahrzeug und die Vorfeldkontrolle, die alle 6 Stunden Roll- und Landebahnen prüft.


Als der Bus angehalten hat, konnten wir Flugzeuge bei Start und Landung aus der Nähe beobachten. Wir sahen eine Condor, eine Air Berlin, ein Flugzeug der US Army und eine germanwings starten und eine Air Lingus landen. Wir sahen auch wie eine Ryanair, die gerade an ihre Parkposition gefahren ist.  
Es war nicht nur für die Kinder, sondern auch für uns Mitarbeiter ein tolles Erlebnis, den Flugzeugen beim Starten und Landen so nah zu sein.


Auf dem Rückweg zum Terminal hielt der Bus noch einmal, und dort wurde ein Gruppen-Foto gemacht vor einer Air Berlin Flugzeug Marke Bombardier. Als wir wieder im Flughafengebäude waren, wurde uns im Untergeschoß gezeigt, wo das Gepäck auf dem Band durchläuft und es mit den Gepäckfahrzeugen zum Flugzeug gebracht wird, Und wo das Gepäck vom eben gelandeten Flugzeug zur Ausgabe gebracht wird.


Zum Schluss wurde uns noch die Flugplan-Tafel gezeigt, wo man sieht welche Flugzeuge gelandet sind oder schon unterwegs zum Flughafen Stuttgart, und welche noch nicht gestartet sind. Jeder bekam noch ein Poster. So gegen 16:30 Uhr war die Führung zu Ende.


Auf dem Rückweg machten wir Halt in Böblingen, wo wir im Mercaden von Sabine Dregerjeder noch eine Kugel Eis spendiert bekommen haben.  Gegen 18:20 Uhr waren wir wieder alle wohl zuhause. Es hat allen Kinder gefallen, sowie uns Erwachsenen. „Es war ein toller Tag, so nah bei den Flugzeugen …“ so das Resümee einer Teilnehmerin.

Nächstes Jahr wollen wir die Führung wieder anbieten
Euer Markus mit Team.
 

60plus

Auch im Regen was erleben

Trotz durchwachsenem Wetter rege Beteiligung am Ausflug 60plus nach Kirchheim/Teck und dem Freilichtmuseum Beuren.

40 unverdrossene Senioren nahmen letzten Donnerstag am Ganztagesausflug des Ökumenischen Seniorentreffs 60plus teil. 90 Minuten lang führte uns die Fahrt durch idyllische, verträumte und oft unbekannte stille Dörfer. Pünktlich um 10 Uhr erreichten wir trockenen Fußes die große Kreisstadt Kirchheim unter Teck.

Der Ausgangspunkt unserer anschließenden sach- und fachkundlichen Stadtführung war die Martinskirche (St. Martin von Tours geweiht).

An der Stelle einer vermuteten Holzkirche aus dem 7. Jh. wurde schon früh eine Steinkirche errichtet. Obwohl sie 1690 zum Teil ausbrannte, blieb das Chorgewölbe erhalten.

Ihr Äußeres hat die eindruckvolle Kirche seit 1690 nur wenig verändert.

Das Geburtshaus des Dichters und Ingenieurs Max-Eyth, von 1540-1909 Lateinschule, hat als eines der wenigen den großen Stadtbrand von 1690 überstanden und zählt zu den ältesten Gebäuden der Stadt.

Weiter ging die Führung durch schmale, reizvolle und idyllische Gässchen und markante Plätze, wie den Krautmarkt, das Alte Haus und der Marktplatz mit Blick auf eines der schönsten Fachwerkratshäuser des Landes.

Nach 1 ½ stündiger Führung endete unser Rundgang am Schloss, das unter den Herzögen Ulrich und Christoph als Teil der Landesfestung errichtet wurde. Es diente dem Hause Württemberg immer wieder als Aufenthaltsort, später als Witwensitz. Hier wohnte 1795 bis 1811 Franziska von Hohenheim.

1811 zog Herzog Ludwig mit seiner Familie ein. Nach seinem Tod 1817 wohnte seine Witwe Henriette noch 40 Jahre im Schloss. Stählen vor dem Portal erzählen die Geschichte dieser beiden Frauen und ihrem sozialen Engagement.

Nach dem Mittagessen im „Alten Forsthaus“ ging die Fahrt weiter ins Freilichtmuseum Beuren im Landkreis Esslingen am Fuß der Schwäbischen Alb.

Neben den bereits vorhandenen Handwerks- und Bauernhäuser hat das Freilichtmuseumsdorf Zuwachs bekommen.

Das über 200 Jahre alte Wohn-Stallhaus Bühler aus der Ortsmitte von Öschelbronn wird dort originalgetreu wieder aufgebaut. Das imposante Doppelwohnhaus aus dem Jahre 1799 wird aber nicht nur in einem historischen Zeitschnitt wiederaufgebaut, sondern gleichzeitig auch zum zentralen Eingangsgebäude des Museums umfunktioniert.

Nach Beendigung des Rundgangs durchs Museumsdorf  freute sich jeder auf

‘Kaffee oder Tee‘  und auf die selbstgebackenen, köstlichen  Blechkuchen des Hauses.

Nach einem kurzen Umweg zur Baustelle an der B 464 kamen wir wohlbehalten und zufrieden wieder in Weil an.

60plus

Ein gelungener Auftakt: 60plus startete mit einer Wanderung zum Olgahain

 

Der oekumenische Treffpunkt „60plus“ hat mit seinem ersten Ziel „Olgahain“ eine stattliche Anzahl Weilemer neugierig gemacht und zum Mitkommen motiviert: Über dreißig „60pluser“ trafen sich zu dieser herbstlichen Abendwanderung. Sie gingen buchstäblich auf den Wegen der russischen Zarentochter und württembergischen Königin Olga, denn für die war vor 150 Jahren dieser Park im Schönbuch über Bebenhausen angelegt worden. Peter Bartholomäi ließ uns an seinem reichen Wissen über Forstwirtschaft und Geschichte des Schönbuchs teilhaben: Von den Fürstentreibjagden feudaler Zeiten über die Flughafenpläne der Moderne und der Entstehung des Naturparks Schönbuch wusste er interessant zu erzählen. Der nächste „60plus“-Trefpunkt ist am Samstag, 29. Oktober um 16.00 Uhr im Roncallihaus: „Mit 60plus verändert sich viel, selbst Weihnachten!“ wird dann das Thema heißen. Die beiden Pfarrer Karl Edelmann und Reinhold Rückle werden erzählen, wie es ihnen geht mit Weihnachten und dem eigenen Älterwerden. Bei dieser Gelegenheit wollen wir uns auch überlegen, welches der beste Wochentag für diese Treffen ist und die Themen und Ziele für 2009 vorstellen.